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Liveblog: Sturmtief "Ylenia" fegt über Schleswig-Holstein

Liveblog Sturmtief Ylenia fegt über SchleswigHolstein
Das Sturmtief sorgt im Land weiter für Behinderungen auf Straßen und Gleisen. Aktuelle Informationen gibt es in unserem Liveblog.

Sendedatum: 17.02.2022 08:00 Uhr

Ein Orkantief hat in der Nacht Kurs auf Norddeutschland genommen - vor allem die Küstenregionen und die Inseln von Schleswig-Holstein sind betroffen. Wir informieren Sie in unserem Blog über Sturmflut- und Unwetterwarnungen sowie die Auswirkungen neuesten Entwicklungen zum Sturmtief "Ylenia".

08:54 Uhr Appell von der Westküste: Sturmtouristen sollen zu Hause bleiben
VIDEO: Tourismus St. Peter-Ording: "Bitte bleiben Sie hinter den Deichen" (2 Min)
08:33 Uhr So verhalten Sie sich während des Unwetters richtig
Eine Grafik zeigt eine Übersicht über Verhaltenstipps bei Sturm von der Feuerwehr. © NDR

Die rund 1.350 Freiwilligen und vier Berufsfeuerwehren in Schleswig-Holstein sind nach Angaben des Landesfeuerwehrverbandes indes gut auf die stürmische Wetterlage vorbereitet.

08:14 Uhr Reporter Oliver Kring aus St. Peter-Ording: "Böen von 120 km/h"
VIDEO: Sturmböen treffen auf St. Peter-Ording (1 Min)
08:04 Uhr Deutsche Bahn meldet weiter Probleme im Regionalverkehr

Über die aktuellen Ausfälle informiert die Bahn auch auf ihrem Twitteraccount. Außerdem wurde eine Kostenlose Sonderhotline für Reisende eingerichtet. Die Nummer lautet (08000) 99 66 33

Folgende Linien im Regionalverkehr sind von Störungen betroffen:

  • Hamburg - Westerland
  • Itzehoe - Husum
  • St. Peter Ording - Husum
  • Flensburg - Kiel
  • Eckernförde - Kiel
  • Husum - Kiel
  • Flensburg - Rendsburg
  • Kiel - Lübeck - Lüneburg
  • Puttgarden - Lübeck
07:49 Uhr Überblick über Unwetterwarnungen nach Regionen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert laufend über die Warnsituation in Deutschland. In dem Warnlagebericht stellt der DWD dar, in welchen Regionen mit besonderen Ereignissen zu rechnen ist.

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Legende

  • Warnung vor extremem Unwetter

  • Unwetterwarnung

  • Vorwarnung zur Unwetterwarnung

  • Warnung vor markantem Wetter

  • Wetterwarnung

  • Hitze- und UV-Warnung

  • Seewetterwarnung

  • keine Warnung

07:37 Uhr Zugführer Kevin Suck: "Baum stürzte in Baum"
VIDEO: Feuerwehr Itzehoe: Einsätze wegen umgestürzter Bäume (1 Min)
07:21 Uhr Reporter Jonas Salto berichtet aus Büsum
AUDIO: Ruhige Nacht in Büsum (1 Min)
06:58 Uhr Bäume, Äste und Schilder liegen auf den Straßen
VIDEO: Sturmtief: Mehr als 400 Einsätze in SH (1 Min)
06:51 Uhr Schulen in SH sind geöffnet, Schüler dürfen zu Hause bleiben

Laut Bildungsministerium gilt für Schulen, was generell bei extremen Witterungslagen gilt: Eltern, die für ihr Kind eine besondere Gefährdung auf dem Schulweg durch die Witterungs- und Straßenverhältnisse befürchten, können ihr Kind zu Hause behalten oder es vorzeitig vom Unterricht abholen. Der versäumte Unterrichtstag werde nicht als Fehltag erfasst, so ein Ministeriumssprecher.

06:41 Uhr Umgekippte Bäume, abgeknickte Äste und lose Dachziegel
Einsatzkäfte der Feuerwehr räumen einen umgestürzten Baum aus dem Weg. © Westküstennews

Das Sturmtief richtete laut Rettungsleitstellen bislang keine größeren Schäden an. Der Tenor: Es blieb ruhiger als erwartet. Im Kreis Stormarn fielen in Aumühle, Bargteheide und Barsbüttel Bäume auf Wohnhäuser. Es gab keine Verletzten. Außerdem mussten Einsatzkräfte einen Baum von den Gleisen der Hochbahn in Ahrensburg räumen.

06:37 Uhr Keine leeren Lkw dürfen über Fehmarnsundbrücke

Die Rader Hochbrücke ist derzeit wegen des Sturmes für windanfällige Fahrzeuge gesperrt. Auf der Fehmarnsundbrücke gilt das Verbot für leere Lkw und Pkw mit Anhänger.

06:28 Uhr Probleme im Regionalverkehr

Aufgrund von Unwetterschäden, vor allem durch liegende Bäume auf Gleisen, kommt es laut Deutsche Bahn auch zu Verspätungen und Zugausfällen im Regionalverkehr in Schleswig-Holstein. Reisende und Pendler sollten sich laut Bahn vor Fahrtantritt über die Webseite der Bahn, die App oder telefonisch informieren, ob ihr Zug wie geplant fährt.

06:24 Uhr Bahn stellt Fernverkehr im Norden ein

Wegen des Sturms musste die Deutsche Bahn vor allem im Norden Züge anhalten und umleiten. Das Unternehmen stellte den Fernverkehr in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen ein, teilte die DB auf ihrer Webseite mit. Die Bahn hat wegen der Unwetter Kulanzregelungen im Fernverkehr angekündigt.

06:10 Uhr Einschränkungen im Fährverkehr

Viele Fähren zu den nordfriesischen Inseln und Halligen bleiben wegen des Sturms in den Häfen. Zwischen Cuxhaven und Helgoland gibt es nach Angaben der Reederei Cassen Eils heute keine Fahrten. Die Wyker Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.) teilte mit, sie auf der Föhr-Amrum-Linie mit angepasstem Fahrplan fährt. Passagiere sollen sich vor Fahrtantritt über die Webseite der W.D.R. informieren, ob ihre Fähre wie geplant fährt. Die Verbindungen zwischen Schlüttsiel (Kreis Nordfriesland) und den Halligen wurden bereits definitiv abgesagt. Die Priwall-Fähre stellte den Betrieb ein. Die Autofähre von Glückstadt nach Wischafen pausiert heute ab 13.30 Uhr.

05:53 Uhr Bislang mehr als 400 Einsätze für Retter in SH

Die Einsatzkräfte im Land sind weiterhin unterwegs - vor allem wegen umgestürzter Bäume. Die Polizeileitstellen sowie die Rettungs- und Feuerwehrleitstellen meldeten bis heute Morgen mehr als 400 Einsätze.

05:42 Uhr Bahnpendler müssen sich auf Verzögerungen einstellen

Auf mehreren Regionallinien kommt es laut Deutsche Bahn wegen umgestürzter Bäume und anderer Unwetterschäden zu Verzögerungen. Betroffen waren demnach unter anderem die Strecken Kiel - Lübeck, Kiel - Eckernförde und Husum - St. Peter-Ording. Die Bahn richtete Ersatzverkehr mit Bussen ein.

05:33 Uhr Einsatzkräfte im Land unterwegs

Umgekippte Bäume, abgeknickte Äste und lose Dachziegel - das Sturmtief löste in der Nacht viele Feuerwehreinsätze aus. Größere Schäden blieben in der ersten Nachthälfte aber aus, wie Feuerwehren und Polizeileitstellen heute Morgen berichteten.

Guten Morgen! 05:30 Uhr
Durch das Sturmtief Sabine sind die Wellen vor Helgoland besonders hoch. © Brigitte Rauch Foto: Brigitte Rauch

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Schleswig-Holstein und Hamburg sowie weitere Teile Deutschlands eine Unwetterwarnung bis heute Abend herausgegeben. Der DWD rechnet damit, dass es noch bis zum Nachmittag Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Km/h geben wird.

NDR 1 Welle Nord

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 17.02.2022 | 08:00 Uhr
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