Heftiges Review Bombing bei Helldivers 2: Über 50.000 negative Steam-Reviews - so reagiert Arrowhead

Die Meldung über den PSN-Zwang bei der Steam-Version von Helldivers 2 wirkt sich auf die Bewertungen aus. Nun meldete sich auch der CEO von Arrowhead zu Wort.
Kürzlich erst gaben die Arrowhead Game Studios bekannt, dass die Spieler von Helldivers 2 auf Steam ihr Konto zwingend mit dem Playstation Network verknüpfen müssen. Dieser Schritt soll zum Schutz der Spieler beitragen und die Entwickler zu weitreichenden Strafmaßnahmen bei Griefing oder Missbrauch im Spiel ermächtigen. Bei den Steam-Nutzern kam die Nachricht jedoch nicht gerade gut an. Knapp 50.000 negative Bewertungen später meldete sich nun auch Johan Pilestedt, der CEO von Arrowhead, zu der Kontroverse zu Wort. Die kurzfristigen Bewertungen bei Steam sind mittlerweile "größtenteils negativ".
Spieler lassen ihren Frust in den Steam-Bewertungen raus
Helldivers 2 ist derzeit eigentlich eines der beliebtesten Spiele. Auch auf Steam stand der Titel lange Zeit sehr gut dar. Dies änderte sich jedoch schlagartig, nachdem die Entwickler bekanntgaben, dass neue Spieler von Helldivers 2 ab dem 6. Mai ihr Steam-Konto mit dem PSN verbinden müssen. Bestehende Spieler auf Steam müssen sich ab dem 30. Mai anmelden, haben aber noch bis spätestens zum 4. Juni Zeit, ihre Konten zu verknüpfen.
Nach der Bekanntgabe gingen die Bewertungen auf Steam deutlich in den Keller. Am 3. Mai bekam der Koop-Shooter fast 37.000 negative Bewertungen verpasst, am heutigen Tag sind es bislang bereits mehr als 22.000 verärgerte Rezensionen (Stand: 4. Mai 2024, 11.20 Uhr). Dies rief auch den CEO Johan Pilestedt auf den Plan.
"Autsch, direkt in der Bewertung", schrieb Pilestedt auf Twitter. "Nun, ich denke, es ist gerechtfertigt. Es tut mir leid für alle, wie das alles abgelaufen ist. Ich hoffe, dass wir es wiedergutmachen und das Vertrauen zurückgewinnen können, indem wir weiterhin ein großartiges Spielerlebnis bieten. Ich will einfach nur großartige Spiele machen!" Auf dem Discord-Server zum Spiel gab der CEO an, dass es sich bei dem Konto-Zwang um eine Entscheidung von Sony handele. Zudem hätte Arrowhead auch noch nicht alle Details zu den Problemen mit den verschiedenen Regionen. Man würde sich weiter mit Sony verständigen, um mehr Informationen dazu zu erhalten.
Quelle: Steam, Insider Gaming